Wer Diabetes hat, und in einer Einrichtung lebt, der sollte hoffen, dass :

  • es einsichtige Leute sind
  • blöde Sprüche unterlassen werden
  • verstanden wird, dass der jeweilige Diabetiker weiss, was er oder sie will, und nicht will.
  •  man 100% unterstützt wird
  • dass man am Tisch messen und spritzen kann
  • dass begriffen wird, dass man für den Diabetes nicht kann ( Wir Diabetiker haben uns das verdammt nochmal nicht ausgesucht, also lasst bitte blöde Sprüche, und Hinweise aufs Essen sein – wir wissen, was wir essen können und was nicht. )
  • begriffen wird, wofür eine Diabetes-Schulung ist
  • begriffen wird, dass eine Pumpe nicht das Allheilmittel ist
  • begriffen wird, warum man am Tisch messen und spritzen sollte
  • dass man Diabetiker nicht ständig in eine Zwickmühle bringt
  • dass Unterstützung nicht bedeutet, dass man Diabetiker Steine in den Weg legen soll.
  • man ermutigt wird, auch dann wenn es mal schlecht läuft.
  • dass man weiss, was der Diabetiker nicht brauchen kann

Das grosse Versagen der BZ-Messgeräte in punkto Auslesen

Liebe Hersteller von BZ-Geräten – wenn ihr weniger lügen würdet, wäret ihr auch glaubwürdig. Denn wenn Ihr behauptet, dass eure Geräte innovativ sind, lügt Ihr.  Sie sind es nicht. Mit anderen Worten : Eure Geräte sind nur zum Messen gut, da sind sie klasse, sogar mit grosser Anzeige. Aber Auswerten ? Fehlanzeige. Weder auf einem neuen Windows (!), noch auf mac OSX ( aktuellstes, nämlich Captain), noch auf Smartphone ( Android) noch auf iPad ( älteres Gerät), noch auf iPod ( auch älteres Gerät haben eure Geräte getan was sie sollten. Denn jedes meiner Geräte waren mit aktuellster Software versehen. Auch mit USB-Kabel waren sie nicht fähig an den Mac bzw. Windowsgerät zu übertragen. Und das waren aktuellste Systeme. Nicht etwa älteste Systeme, sondern die neusten, so wie Ihr es ja wolltet für eure Geräte. Wisst Ihr was das kostet für die Krankenkasse ? Bei den Preisen – da erwarte ich schon, dass es geht. Ich erwarte auch, dass das, was versprochen wird, auch gehalten wird – sprich dass das funktioniert. Sonst müsste ich wohl einer Zeitung zeigen, wie Eure Geräte versagen. Meine Assistenz ( diplomiert sogar) hat das Versagen eurer Geräte mitbekommen, meine Diabetologin auch. Da könnt Ihr euch nicht mehr herausreden. Was verlangt Ihr eigentlich von uns Diabetikern ? Dass die in minikleiner Schrift ihr Diabetes-Tagebuch führen sollen ? Dass sie ihr eigenes Geschriebenes nicht mehr lesen können ? Ganz mieses Geschäft von Euch. Ändert Euch, oder lasst es sein. Wir wollen nur, dass Eure Geräte tun, was wir wollen. Nicht mehr und nicht weniger

 

Was wir wollen : Messen, und Auswertung am Mac, und am PC sowie Smartphone oder iPad, oder iPhone, oder iPod. Rückwärtskompatibel zu älteren Geräten soll es auch sein, denn nicht jeder Diabetiker hat mal eben 1ooo Franken für ein neues iPhone oder Smartphone.. Kommt endlich von eurem hohen Ross runter, aber schnell, sonst verliert Ihr Kunden, wenn es eine Firma schafft, das was wir wollen, auch zu bringen.

Faktencheck Blutzuckermessgerät

Die Blutzuckermessgeräte von heute versprechen vieles : Sie sind angeblich fähig, mit Smartphones zu kommunizieren – oder man kann ein elektronisches Tagebuch führen am PC. Daten hochladen genügt.

Doch wie sieht das in der Praxis aus ? Dem ist nicht so. Auch wenn die Firmen das behaupten, so ist es in der Realität nicht. Der Diabetiker misst mehrere Male am Tag. In meinem Fall sind das 7 mal pro Tag, und wenn es mir schlecht geht, etwa wenn ich krank bin, oder mir es aus einem anderen Grund schlecht geht, auch häufiger. Da kommt man locker auf 12 mal messen, Daten eintragen.. und das in ein Blutzuckertagebuch, wo man miniklein schreiben muss. Das sprengt eben das Blutzuckertagebuch..

Ich habe jetzt mit drei Blutzuckermessgeräten Erfahrung gesammelt. Und die waren genau da, nämlich bei der Datenerfassung am iPhone, Mac, oder Windows Phone schlecht. Da, wo man es können sollte. Und eines konnte nicht messen, da gabs ein Problem mit den Teststreifen, die angeblich kompatibel sein sollten.

Bei diesen Geräten hakte es nämlich auch am Datenimport .

Bayer Contour USB kann zwar Daten hochladen, aber keine Messungen machen. So passiert bei diesem Gerät. Es funktionierte immerhin mit der Glucofacts Software von Bayer. Mehr aber auch nicht, dann machte es gleich die Grätsche.

Bayer Contour Next One : Messen funktioniert, kein Problem – aber Datenerfassung mit Bayer`s Glucofact Software ging nicht. Warum ? Es hakte erst mal am Datenkabel. Und dann daran, dass ein Update dafür noch nicht da war. Ich sage nur : Ich denke, dass dieses Update eher nicht kommt. Wer denkt, dass er Bayer Contour Next One an den Mac anschliessen kann, weil das so versprochen wurde – der wird bitter enttäuscht.

Und zum Thema Glucofacts Software : Viel zu kompliziert. Der normale Nutzer steigt da nicht durch.

Daten erfassen will nämlich auch gerne die Oma, der Opa, oder der Diabetiker, der es unkompliziert will.

Die Software von Mysugr wäre so ein Beispiel für das, was ich mir wünsche in diesem Bereich.

Accu Chen  Aviva Expert : Meine Beraterin dachte, das sei auch für Mac geeignet. Nur : das ist es nicht. Diese Smart Pix Software von Accu Chek ist nur für Windows da. Für Mac ? Fehlanzeige. Von so einem Gerät erwarte ich, dass es auch am Mac funktioniert ! Die Dinger sind nicht billig.  Gut : Man kann Bolus berechnen lassen, und man kann die Daten am Gerät sehen. Dazu die Erinnerungsfunktion. Aber Datenexport am Mac ? Vergesst es . Nur Windoof.

In allen drei Fällen wirkte es, als wäre man erst im Jahr 1988, und nicht 2016. Zudem störte mich, dass die Hersteller von den Blutzuckermessgeräten anscheinend dachten, dass Geld auf den Bäumen wächst, denn es wurden die neuesten (!) Geräte verlangt, damit Datenerfassung geht bei den Smartphones. Es wurde auch vergessen, dass es nicht nur Windoof gibt. Es gibt Mac OSX, und es gibt Linux.  Hört endlich auf, nur für Windows zu produzieren. Und die, die für Mac produzieren : Ihr könntet einiges verbessern. So dass man auch ohne Kabelei Daten an den Mac rauslassen kann.

Fitbit, und andere Gesundheitsdatengeräte machen es Euch vor, wie es aussieht. Da funktioniert es. Ohne zu mucken ! Nehmt Euch mal ein Beispiel daran.

Viel Gutes konnte ich nicht berichten, von euren Geräten. Macht ein Gerät so, wie es der Normaluser, der Diabetiker ist, will. Dann müsste auch nicht so viel über die Fehler, die Eure Geräte haben, gesprochen werden.

Ich kann nur sagen : In Punkto Datenexport – totaler Fail. Bisher hab ich noch kein Blutzuckermessgerät kennengelernt, das a) beim iPod Touch funktioniert, b) beim iPad, c) am Mac Datenexport wirklich kann. Da gibts was aufzuholen, liebe Firmen !

 

 

 

 

Ein Monat Leben mit Diabetes ist vergangen.. Das Fazit

In diesem Monat habe ich viel über meinen Diabetes gelernt – aber auch darüber, wie grosse Firmen, die Blutzuckermessgeräte herstellen, schlafen. Ja, sie schlafen im wahrsten Sinn des Worts. Man könnte meinen, wir wären im Jahr 1988 und nicht im Jahr 2016 .

Ich muss Blutzuckertagebuch führen. Und das so, dass man es lesen kann. Diese Blutzuckertagebücher, die man von Hand schreibt, sind auch nicht so geeignet. Warum ? Man muss miniklein schreiben können, das ist Voraussetzung. Deshalb will ich es nun via elektronische Geräte machen. Bayer und Accu-chek .. und noch einige andere Firmen bewerben das lauthals, was ihre Geräte können. Hier der Faktencheck und die deutliche Aussage, was davon zu halten ist, wenn Firmen wirklich total schlafen. Und es gibt fast nur für Windows. Hallo, ihr da oben : Es gibt nicht nur das verdammte Windows von Microsoft – sondern auch Apple mit Mac OSX und Linux mit den verschiedensten Derivaten!  Und jetzt mal ehrlich : Wir leben nicht im 1988, da hätte ich es verstanden, wenn da wirklich kaum Möglichkeiten gibt, seinen Blutzucker elektronisch zu erfassen. Tut nicht so, als wär das das Problem der Diabetiker, die blutig messen müssen.

Hört endlich auf zu schlafen, und liefert Produkte, bei denen man sich nicht ärgert, sondern mit denen man arbeiten kann. Und hört auch auf zu denken, dass Leute immer das neueste iPhone, Windoofphone oder Androidphone haben. Geld wächst nicht auf Bäumen.

Wir Diabetiker können nichts dafür, dass Ihr schlaft, gebt nicht uns die Schuld, sondern macht endlich das, was ihr so vollmundig versprecht. Das aber bitte auch für die Besitzer von älteren Geräten. Da ihr das total verschlafen habt – fangt jetzt endlich an, und nicht irgendwann im Jahr 2020. Sondern JETZT !

Und da dürfen sich alle Firmen von Blutzucker und auch Blutdruckmessgeräten angesprochen fühlen, fangt endlich an.

Was der Diabetiker von heute will ist : Ein Blutzuckermessgerät, der die Werte ohne Probleme an den Mac, iPhone, Windoofphone, oder Androidphone abgibt. Ich will keine Probleme, und ich will auch nicht mühsam verkabeln. Schaut mal um Euch, was die Konkurrenz kann : Fitbit, Apple, und alle anderen machen es Euch Schlafmützen vor. Die haben nämlich längst gecheckt, was der Kunde, sprich der Diabetiker will. Und eine Firma, das ist Mysugr, schafft das auch. Die schaffen das, denn sie haben eine sehr ansprechende App gestaltet für iPhone, und fürs Login von einer Plattform auch.

Euer Blutzuckermessgerät soll mit einer Reihe von Apps funktionieren – gern auch mit euren eigenen. Aber dafür müsst Ihr jetzt einfach mal an die Arbeit gehen, und auch eine saubere (!) Arbeit abliefern. Denn wir als Kunden wollen keine Produkte, die unfertig sind, mit denen man Ärger hat, und die nicht das tun, was man will. Schaut mal bei Apple wie es geht. Unfertige, unsaubere Arbeiten ? Geht nicht. Für das kann man seinen Job verlieren. Werdet endlich kreativ, aber nicht nur in der Werbung, sondern zeigt endlich,dass eure Produkte alltagstauglich sind. Nicht mehr und nicht weniger. Ich will mich nicht jeden Tag ärgern. Und ich will ein Produkt benützen können, egal welche Plattform es ist. Wir haben 2016, nicht 1988 !

 

Ein neues Kapitel in meinem Leben – der Diabetes

Ich war eine Woche im Krankenhaus – wegen einer diabetischen Krise.  Als ich aufwachte, und es erfuhr, war ich geschockt.

Ich und Diabetes ?! Das hätte ich nicht gedacht. Schon wieder ein neues Problem. Natürlich wusste ich, was Diabetes war – aber dass es mich treffen würde, hätte ich nicht gedacht. Im Krankenhaus sagten sie mir, dass mir ein Leben mit Insulin spritzen und Blutzucker messen bevorstehen würde.

Doch was passiert eigentlich bei einer diabetischen Krise ? Diese Krise beginnt schleichend. Zwei Wochen vorher siehst Du unscharf, obwohl Du neue, perfekt angepasste Brillen hast. Du hast ständig Durst. Und trinkst Unmengen Wasser. Du rennst häufig aufs Klo – oder deine Einlagen werden förmlich überflutet – oder bei Dauerkatheter wird dein Beutel ungewöhnlich schnell voll. Denn dein Körper versucht den vielen Zucker über deinen Urin loszuwerden.

Bei der diabetischen Krise ist dein Blutzucker zu hoch. Er ist so hoch, dass es gar nichts anderes mehr als Zucker im Körper gibt. Aber dein Körper kann den vielen Zucker nicht verwerten, weil es kein oder zu wenig Insulin im Körper gibt. Denn der Körper ist das Schloss für die Zellen, die den Zucker brauchen.  Dein Blut wird übersäuert.Dir ist übel, Du kotzt, und Du hast einen nicht löschbaren Durst. Dein Atem riecht wie Nagellackentferner. Du hast nur einen einzigen Gedanken : Trinken, trinken – aber dein Körper macht nicht mit, der kotzt alles wieder raus. Du fühlst dich sehr schwach.   Der Zucker steigt immer weiter an. So weit, dass das lebensgefährlich wird. Du fällst ins Koma. Wenn Du nicht ins Krankenhaus kommst, stirbst Du an diesem Punkt. Denn dein Stoffwechsel entgleist total. Da gehen auch alle deine Speicher leer.. z.B Vitamine und Kalium.

Im Krankenhaus behandeln die dich erst mal richtig, nämlich deinen hohen Zucker. Und sie füllen alle deine Speicher auf. Du bleibst ein paar Tage auf der Intensiv – oder Wochen – je nach dem wie schwer das war, danach kommst Du auf die Normalstation. In dieser Zeit erfährst Du mehr über deinen Gegner, den Diabetes.

Diabetes kann jeden treffen, ohne Vorwarnung. Egal wie gesund oder ungesund Du lebst – es kann dich treffen.

Aber Du bist dem nicht hilflos ausgeliefert. Nein – denn Du hast an deiner Seite auch Menschen, die Dir mit dem Kampf gegen den Diabetes helfen.Diese Menschen sind dein Arzt, dein Diabetologe, deine Diabetes-Berater und deine Diabetes-Gesellschaft. Dazu gibt es Foren, in denen andere Betroffene Dir helfen können.

In der ersten Zeit kommt Trauer auf, Angst um die eigene Unabhängigkeit, oder Wut – so wie ich die auf den Diabetes verspüre. Du wirst auch nachdenklich. Manchmal denkst Du dass Du Glück hattest, wieder unter den Lebenden zu sein.

Du denkst, dass Du Glück hast, und Du tust alles, um einen gut eingestellten Wert zu haben.

Mit dem Essen ändert sich es auch.. denn Du schaust dein Essen anders an. Es ist überall Zucker = Kohlenhydrate. Und Du lernst genau, deine erlaubten Kohlenhydrate einzuhalten. Aber der nagende Hunger nervt auch, er ist geradezu gemein, wenn er dich überfällt. Zum Glück darfst Du deine Zwischenmahlzeiten essen. Die bestehen z.B aus Käse, Fleisch, oder Fisch in Form von Lachs. Manchmal auch Nüsse, doch Cashewnüsse darfst Du nicht, da die süss sind, also Kohlenhydrate enthalten. Du staunst, was alles kohlenhydrathaltig ist, und Du rechnest, Du schätzt ab, und Du lehnst schon mal ein Dessert ab, weil Du denkst, dass das zuviel Zucker hat.

Du gluckerst nur noch stilles Wasser, möglichst kalt, und nimmst Eiswürfel dazu, denn kalt genug kann das Wasser gar nicht sein. Du futterst Salat zum Mittagessen, weil Du weisst, dass das den Zuckeranstieg etwas verzögert. Oder Du planst deinen Restaurantbesuch danach, wie das Essen sich auf deinen Blutzucker auswirken könnte, und schaust, dass das WC rollstuhlgängig ist, damit Du in Ruhe deinen Bolus spritzen kannst fürs Essen. Du hältst deine Spritzzeiten pingeligst ein, und ärgerst dich, wenn dein Körper grad mit Stuhlgang dazwischen kommt, und Du deshalb später spritzen und Blutzucker messen kannst…

Du spürst die Wirkung des Insulins deutlich, wie es förmlich die Zellen aufmacht für den Zucker, denn es ist ein Schlüssel für den Zucker. Du spürst, wenn der Zucker runtergeht, oder wenn er hoch geht. Du wirst gereizt, wenn zuviel Betrieb um dich herum ist, und Du sehnst dich nach Ruhe, und nichts anderes.

Dich nervt, wenn noch andere zugucken – denn Du willst in Ruhe spritzen und messen .

All das ist Alltag – mit Diabetes.

Der Sonderfall Schweiz bei vielen Dingen des Alltags

Im Alltag benutzen wir viele Dinge. Die sind auch so lange selbstverständlich im Gebrauch. Ihre Tücken zeigen sie aber, wenn sie kaputtgehen. Das heutige Beispiel ist eine Badewanne, eins der normalsten Dinge der Welt, könnte man meinen.

Wirklich ? Bei dieser Badewanne nicht. Denn der Badewannenstöpsel ist nicht ein Normteil. Der ist etwas spezielles. Und wird wohl nicht hergestellt. Der Stöpsel ist kaputt ( wie kann denn ein Stöpsel kaputt gehen ? Solche Dinger halten ewig) – und handelsübliche Stöpsel passen nicht in die Badewanne. Die Folge : man muss den gesamten Ablauf auswechseln. Das ist sehr kostspielig und auch zeitaufwendig. Ausgerechnet die Badewanne des SBH`s ist es, bei der es nötig wird.

Diese Badewanne ist ein Hilfsmittel, denn es ist eine Badewanne für Menschen mit Behinderung. Bei diesem Stöpsel aber denke ich an etwas, was man geplante Obszeszolenz denkt. Das schwierige Wort bedeutet : Eine Firma baut ein Produkt so, dass es schneller kaputt geht. Und bei der Badewanne habe ich den Verdacht, dass es so ist.

Als das SBH die Badewanne kaufte, wusste niemand, dass der Badewannenstöpsel nicht genormt ist. Es wurde auch nicht von Seiten der Firma etwas gesagt. Solche Dinge aber muss man bei einer Kauf-Entscheidung wissen, damit man auch die richtigen Entscheidungen trifft. Das muss bei jedem Produkt sein, das man kauft. Darum ist auch Beratung wichtig. Aber bei der Beratung wurden solche Dinge nicht gesagt.

Unwichtig ? Nein. Auch als Konsumentin will man solche Dinge wissen. Das SBH, der Haustechniker, und die Bewohner haben ein Interesse daran, dass das Produkt sehr lange zu gebrauchen ist. Da wäre Ehrlichkeit angebracht – und zwar von Seiten der Firma.

 

Das Windowsphone und andere Kleinigkeiten

So, nach langer Zeit hab ich endlich mal wieder Zeit zum Schreiben – sorry, liebe Leser, dass es so lange gedauert hat. Persönliche, aber auch gesundheitliche Aspekte haben das immer wieder etwas verzögert.

Nun aber zum eigentlichen Thema für heute : das Windowsphone . Meine Freundin Nina kam endlich mal wieder zu Besuch mit ihren Hunden, wir haben viel geredet über das, was ich mache, wie es mir geht, über gesundheitliche Aspekte – halt all das, was wir Frauen so besprechen. Sie wollte ein Reservehandy für sich, damit sie die Zeit bis zum November überbrücken konnte. Denn im November kann sie sich ein neues Handy leisten. Soweit, so gut. Ich sollte sie beraten. Das Reservedandy sollte günstig sein, gross sein ( damit sie alles besser sehen konnte), und eben benutzerfreundlich. Android verwarfen wir, weil das etwas komplizierter ist, und gerne mal zumüllt.

Also fiel ihre Wahl auf ein Nokia Smartphone, für 79 Franken, was sehr günstig ist. Es hat alles, was man eigentlich so braucht. Bei mir zuhause angekommen, sollte ich es einrichten. Denn bevor man überhaupt produktiv mit einem Handy arbeiten kann, muss man es eben zuvor einrichten. Und das hat beim Nokia Smartphone gedauert – über drei Stunden.

Was man alles einrichten muss : Mail, Facebook, Telefoneinstellungen, Apps.. und eben : Texmee. Das sollte eigentlich drauf. Liebe Leute von Microsoft – euer Windowsphone ist mit Abstand eins der miesesten Produkte, die mir je untergekommen sind. Denn das alles einzurichten, hat über drei Stunden gedauert – weil es eine schlechte Dokumentation gab, weil es nicht gerade benutzerfreundlich einzurichten war – und weil es viel zu viel abgefragt hat. Euer Windowsphone ist extrem neugierig.

Das würde ich mir nie und nimmer als Handy für Produktivität holen. Es ist ein Handy, für Leute die nicht viel machen, ausser Facebook, Skype, und halt ein paar Mails. Dazu ist die App-Auswahl schlecht. In meinen Augen eignet es sich wie die Androidphones NUR als Notfallhandy, etwa wenn mal das eigene Iphone nicht starten sollte, oder am Laden ist. Ich habe während der Einrichtung geflucht.. Beim Iphone hab ich das in ein paar Minuten erledigt, und bin sofort produktiv.

Jetzt die einzelnen Stichpunkte, die mir nicht gefielen :

  • Gut verstecktes Einstellungsmenü
  • Nerviges Kachelmenü
  • Komplizierte Einrichtung beim Email
  • extrem viele Updates, die auch wieder Zeit brauchen
  • Vibrationsqualität beim Windowsphone : mies. Es fühlt sich eher an wie wenn jemand einen schwächlich anhustet.
  • Extrem leises Phone.

Aber es hat auch einige wenige Pluspunkte.

  • Sofortiger Import der Kontakte von der SIM-Karte
  • ziemlich rasche Facebookeinrichtung

Was Bedienerfreundlichkeit angeht :

Liebe Microsoft-Leute – sorry, aber das kann Apple viel besser. Was Ihr nicht machen solltet, ist z.B :

  1. Einstellungsmenü gut verstecken
  2. Überladenes Kachelmenü ( Hey, wer will schon den Gamehub-Schrott ? )
  3. Die Menge an Updates. Sagt mal, macht ihr nur so halbfertige Sachen ? Ich kam mir eher vor wie ein Betatester. Und nicht wie ein Kunde, der ein ausgereiftes Phone bekommt.  Für ein Phone, das auch mal als Notfallhandy eingesetzt werden muss bei einer Person, die behindert ist, und Benutzerfreundlichkeit erwartet, ist das wirklich schlecht. Ich erwarte für den Preis schon ein ausgereiftes Phone. Nicht ein Phone, das wie ein Betatestprodukt wirkt. Wenn schon, dann solltet ihr Euch mal angewöhnen, nicht einfach etwas halbfertiges auf den Markt zu setzen, sondern endlich mal saubere und ordentliche Arbeit abliefern, mit dem man auch zufrieden sein kann. Würde ich arbeiten, und so etwas halbfertiges abliefern, hätte ich längst dicken Ärger.. Wenn ich schon bei einem günstigen Handy so etwas schlechtes sehe, dann wäre ich nicht wirklich motiviert, auch ein teureres Windowsphone zu kaufen – denn bereits bei so einem günstigen Produkt sowas zu sehen, das bedeutet für mich auch, dass das bei einem teureren Produkt genauso schlecht ist.
  4. Und wie steht es mit der Benutzerfreundlichkeit am Gerät selbst aus ? Das Gehäuse war schwierig aufzumachen. Tja, Nokia, das kann Apple auch besser – und auch andere Marken können das auch besser. Ihr wart mal früher wirklich gut.   Mein allererstes Handy war von Nokia – und sehr gut am Hörgerät. Sogar mit Ringschleife war das super. Schade, schade.. wo ist eure Qualitätsleistung abgeblieben ? Ihr hattet Handys hergestellt, die nicht so kompliziert zu öffnen waren, die Simkarte war gut einsetzbar. Jetzt ist extrem gute Feinmotorik gefragt.  Hier waren nur die Pluspunkte : Schnell eingeschaltet, beide Schalter gut zu erreichen.

Fotografie App : Viel zu komplizierte Bedienung. Und was das Löschen nicht gelungener Fotos betrifft : Das muss man woanders erledigen – was bedeutet, dass man sich mühsam durchs Menü hangeln muss.  Warum so kompliziert ? In jeder Digitalkamera, und beim Iphone ist das prima gelöst : gleich in der App den Mülleimer, man kann das Foto in den Mülleimer ziehen und es ist gelöscht. Warum macht Ihr es denn so kompliziert ?!

Fazit : Nur zu empfehlen, wenn man ein Notfallhandy braucht, und Geduld hat bei der Einrichterei. Für produktives Arbeiten eher nicht zu empfehlen. Man sollte mindestens gute Augen haben, und jemanden, der einem beim Einrichten hilft.

Abschreckend wirkt beim Windowsphone die lange Dauer des Einrichtens, das komplizierte Menü, und die vielen Updates. Vom Sicherheitsstandpunkt aus ist das ein eher unsicheres Phone, da viele Leute damit eher überfordert wären, es sicher einzurichten. Auch vom Standpunkt der Privatsphäre .. finde ich dieses Smartphone eher riskant. Und was die Apps betrifft : Es gibt sehr wenig Apps. Es ist auch ein Gamerhandy ( gerade wenn man eine X-Box, Playstation, Windowspc, oder sonst eine kompatible Spielkonsole hat. Nur würde ich nie und nimmer es dafür einsetzen. Wie war das nochmal mit den Hackern bei X-Box, Playstation etc ?

Wer gleich produktiv arbeiten will, der sollte sich lieber ein Iphone kaufen. Warum ? Es ist ein ausgereiftes System, und ein ausgereiftes Phone. Einrichtung : 10-15 min, die Bedienerfreundlichkeit ist sehr hoch. Und das Potential sich ärgern zu müssen, ist klein bis gar nicht vorhanden 🙂 Dazu die Sicherheit, die bei Apple oberste Priorität hat. Soviel sollte einem die Sicherheit und die Bedienerfreundlichkeit schon wert sein.

Abschliessend ein Danke an Nina, die mir die Möglichkeit gab, so ein Handy einzurichten, und es kennenzulernen. Somit konnte ich mir eine Meinung bilden und mir ein klares Urteil erlauben 🙂

Je suis Charlie

Am 7. Januar dieses Jahres 2015 war ich wie gewohnt am Zeichnen. Schliesslich galt es Zeichnungen vorzubereiten. Später erfuhr ich von einem Kollegen via Skype : Ein mörderischer, feiger und brutaler Anschlag habe sich in der Redaktion von Charlie Hebdo ereignet. Ungläubig sah ich ihn an. Konnte das wahr sein ? Oder waren es nur ein paar Idioten mit irgendwelchen Brandfackeln ? Er sagte : Schau in die Gazetten. Gesagt, getan. Fassungslos schaue ich auf die Schlagzeilen. Das ist nicht nur einfach ein Terrorangriff, das ist ein Angriff auf Demokratie und Meinungsfreiheit . Ihr habt mich über all die Jahre begleitet, sehr gerne habe ich mir die Gazette Charlie Hebdo angesehen. So manches Mal habe ich gelacht. Wunderbare Satire. An jenem Tag wirbelten meine Gedanken und Bilder durch meinen Kopf. Ich nahm den Stift in die Hand, und sah auf das leuchtende Wacom-Tablett. Normalerweise lädt es mich zum Zeichnen ein, aber an diesem Tag wirbelten Gedanken und Bilder durch den Kopf. Soviele Bilder flossen durch meine Gedanken. Aber karikieren konnte ich keinen. Doch ich sage ganz klar : Diese Attentäter, und diejenigen, die hinter diesem feigen Attentat stehen, die haben gar nichts verstanden. Nichts, absolut nichts von dem, was wir Meinungsfreiheit, Humor oder Demokratie nennen. Religion ist etwas, was wir alle haben, auf irgend eine Art. Religion bedeutet, dass es verschiedene Wege gibt, wie wir ins Paradies, Nirwana, Regenbogenland oder eben die Ewigen Jagdgründe nennen. Aber Religion ohne Humor ist öde. Ein Leben ohne Humor, ohne Satire wäre öde.
Und an die Terroristen, egal welcher Sorte : Ihr könntet eure Meinung auch friedlich ausdrücken. Ein Gespräch führen. Aber ihr bombt, und ihr schiesst. Ihr habt gar keine Argumente. Und ihr fürchtet die Schule. Warum wohl ? Weil sonst die Menschen Wissen erlangen könnten, weil sonst die Menschen argumentieren könnten, weil sie sonst ihre Meinung ausdrücken könnten. Ihr fürchtet auch den Stift, denn damit können wir schreiben. Worte und Zeichnungen fürchtet Ihr enorm, denn sie könnten offenbar machen, wie armselig und feige ihr Fanatiker doch seid.
Satire macht die Dinge sichtbar, die manche nur allzugerne verstecken möchten. die dunklen Seiten, die lächerlichen Seiten. Das, was man sonst nicht sehen würde.

Liebe Kollegen der Redaktion Charlie Hebdo – auch ich unterstütze euch – sehr gerne. Lasst uns gemeinsam dagegen anzeichnen. Lasst uns gemeinsam für Menschlichkeit, Demokratie, und Meinungsfreiheit zeichnen.

je suis charlie

Je suis charlie

Blog-Vorstellung

Heute möchte ich mal einen besonderen Blog vorstellen, nämlich den von Toni Kuklik. Sie ist Bloggerin,  Autorin und Verlegerin. Es war spät in der Nacht, als ich verärgert, und mineralwassertrinkend nach einer guten Geschichte suchte. Wie ich auf ihren Blog gelandet bin, keine Ahnung, aber ich las die Geschichte, die sie geschrieben hatte. Die Geschichte fesselte mich gleich von den ersten Zeilen an, und ich las gleich weiter. Die Handlung war so plastisch, so gut beschrieben, dass ich das förmlich vor meinen Augen sehen konnte. Und was mir auch sehr gefiel : Es war mit Niveau. Gute Geschichten mit Niveau sind im Internet eher selten, man muss längere Zeit suchen. Leider kam dann die Nachtwache, und unterbrach die Lektüre – und sie blieb für mich allzu lang scheinende Minuten, bis sie endlich wieder ging. Denn ich wollte Toni Kukliks Geschichte unbedingt lesen. Nebenwirkung der Geschichte : Der Ärger verschwand, die Zeit verflog im Nu, und ich verschwand danach mit einem Lächeln ins Bett . Und ich muss mich mehr mit den Möglichkeiten von WordPress beschäftigen 😉 Liebe Toni, herzlich willkommen auf meinen Seiten – es ist mir eine Ehre.

http://tonikuklik.wordpress.com/uber-mich/

Fast genau zwei Jahre ist der linke Prozessor am linken Öhrchen

Es hat sich so viel getan, dass ich lange nicht viel geschrieben habe. Aber im August jährt sich die Zeit mit dem N5 auf dem linken Ohr. Hochs und Tiefs haben sich die Klinke in die Hand gegeben. Aber meinen N5 mag ich nicht missen, auch wenn er nicht so viel Features hat, wie der andere Prozessor auf dem rechten Ohr. Mein Öhrchen hat zugelegt. Und immer wieder neue Überraschungen zutage gefördert.
Heute schreibe ich allerdings über Dinge, die vor längerer Zeit passiert sind, und auch über einige, die noch im Krankenhaus und in der Erstanpassungszeit steckengeblieben sind. Die Beiträge dafür habe ich nun hierhin gescheucht, wohin sie auch gehören 😉 Tut mir leid, Leute, dass ich längere Zeit nicht geschrieben habe, aber die letzte Zeit war doch recht intensiv ;).